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Geschichte der Tonaufzeichnung

1860: Grundsteinlegung für Tonaufnahmen

Bereits im 19. Jahrhundert haben sich die Menschen den Kopf darüber zerbrochen, wie denn wohl eine Möglichkeit zu finden sei, beliebte Melodien, bekannte Schlager oder auch gesprochene Worte zu konservieren, um sie sowohl selbst bei Bedarf noch einmal anhören zu können, als auch an nachfolgende Generationen zu überliefern. So wurde nach etlichen Versuchen schließlich erfolgreich im Jahre 1860 der Vorläufer für unsere heutigen Tonaufzeichnungen gelegt.

Wenn man sich die heutigen, für selbstverständlich gehaltenen Möglichkeiten der Musikwiedergabe ansieht, kann man sich eine Welt, in der es keinerlei Tonauf- zeichnungen gibt, kaum vorstellen. CDs, Lieder in MP3-Formaten auf dem MP3-Player, Hörspiel- kassetten – all das wäre heute nicht so wie es ist, hätte es nicht diesen fantastischen Fortschritt der Tonaufnahme gegeben.

Die Geschichte der Tonaufnahme und -wiedergabe führt allerdings noch weiter zurück als bis ins Ende des 19. Jahrhunderts. So konnte Baron Münchhausens so genanntes “aufgetautes Posthorn” bereits Aufgenommenes wiedergeben, und auch in der Geschichte über Cyrano de Bergerac 1656 ist die Rede von Menschen, die sprechende Bücher besitzen würden, die man nur hören und nicht lesen könnte. Ein frühes Indiz der Tonaufzeichnung und -wiedergabe?

Wie auch immer es sich verhalten haben mag: Vorliegende Seite liefert Aufschluss über alles, was mit Tonaufzeichnungen zutun hatte, hat und eventuell einmal haben wird.

Foto:  http://www.flickr.com/photos/therealevildoll/4488448221##Flickr## /The Real Devil Doll