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| rußgeschwärztes Papier geführt wurde, die Schallschwingungen sichtbar zu machen ("Phon-Autograph"). Dies gelang auch. Leider war aber mit diesem Prinzip eine Wiedergabe der aufgezeichneten Schwingungen nicht möglich. | |
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| Einige Monate später wurde ein neues Gerät konstruiert. Nachdem er als 22jähriger junger Mann , durch den Verkauf des Patentes eines Börsentelegraphen ein wohlhabender Mann geworden war, errichtete er in der Nähe von New York ein Versuchslaboratorium. Hier übergab er seinem Schweizer Feinmechaniker Kruesi eine Skizze mit dem Auftrag, diesen Apparat zu bauen. | |
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Der
Phonograph bestand aus einer Stahlwalze, über die eine Zinnfolie als Tonträger gespannt ist. Darüber befand sich ein
Trichter mit Membran und Nadel so angeordnet, dass dieser mit der Zinnfolie Kontakt hatte. Drehte man nun die Walze und brüllte
in den Trichter, so drückte die Nadel eine Punktschrift in die Walze. Als Edison diesen Metallzylinder in schnelle Umdrehungen versetzte, sprach er gegen eine Membran ein altes Kinderlied (“Mary had a little lamb”) und lachte. |
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| Dadurch ritzte die, an der Membran befestigte Nadel eine Linie in die Stanniolschicht. Zum Abhören setzte er die Nadel auf den Ausgangspunkt und begann zu kurbeln. Er hörte nun deutlich das, von ihm gesprochene Kinderlied. Der Apparat wurde dann zum Patent angemeldet (Nr.200521),öffentlich vorgeführt und war die Sensation des Jahres 1878. | |
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Zuletzt vermietete Edison sein Patent an einen Mann namens Lippincott, der aber keinen nennenswerten kommerziellen Erfolg vorweisen konnte und kurze Zeit später Pleite war. |
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| Insbesondere die Möglichkeit, eigene Aufnahmen herstellen zu können, dürften dies erreicht haben. Das Problem der massenhaften Walzenherstellung war noch lange nicht gelöst. Wollte man beispielsweise 500 Walzen eines Liedes produzieren, so stellte man 5 Phonographen nebeneinander und nahm nach einander 100 mal das selbe Lied auf. Es entstand der Beruf des Walzensängers, der stimmgewaltig und vor allem laut zu sein hatte. Erst 1903 erfand Edison ein Verfahren, das es ermöglichte Kopien seiner Walzen herzustellen. | |
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| Auch
er experimentierte mit dem Phonographen. Um die Patentrechte von Edison zu umgehen, änderte er den Winkel zwischen Nadel und
Trägerfolie um 90° und erfand damit die so genannte Seitenschrift, die sich nicht mehr als Punkt- sondern als
Zick-Zack-Furche
darstellt. Da eine Vervielfältigung der Walzen nicht möglich war, entwickelte Berliner eine Scheibe, von der er meinte, dass er sie später auf irgend einem Wege abpressen konnte. Die Scheibe bestand aus mit Wachs überzogenem Zink. Die Scheibe hatte einen Durchmesser von 12 Zentimetern und lief mit 150U/min. Das Verfahren zur Aufnahme und anschließender Wiedergabe funktionierte recht simpel: Nachdem die Zinkscheibe in eine stark nach Benzin riechende Flüssigkeit getaucht wurde, konnte man eine dünne Wachsschicht auftragen. Bei der Aufnahme durchschnitten die Töne das Wachs bis auf das blanke Metall. Anschließend wurde die Platte in ein Chrom-Säure-Bad getaucht, damit die Schalllinien in das Zink geätzt wurden. Dadurch wurde die Platte dauerhaft konserviert. |
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| Danach wurden aus dem Rohling Pressfolien hergestellt. Am 8. November 1887 meldete er sein "Grammophon", das Edisons "Phonograph" sehr ähnlich sah, zum Patent an (Nr. 12631). Im Mai 1888 erfolgt die erste öffentliche Vorstellung in Philadelphia, und im Jahr darauf war die Firma Kämmer und Reinhard aus Waltershausen/Thüringen (eigentlich eine Puppenfabrik) in der Lage, einen "Original Berliner- Phonographen" zu liefern. |
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| Jedem Gerät lagen 6 Schallplatten aus Celluloid bei.
Auf der einen Seite war die Musik und auf der anderen meist ein
Kinderliedtext, passend dazu aufgedruckt
(Foto). Man hatte aus Edisons Grammophon ein Spielzeug gemacht! Im gleichen Jahr begann Berliner ein neues Material als Ersatz für Pressfolien zu verwenden. Schellack! Er kaufte das Material als fertiges Produkt von der "Duranoid Company, Newark, New Jersey" ein. Es war eine Mischung aus Schellack, Graphit, verschiedene Fasern und Gesteinsmehl. Das Material wurde durch Druck und Hitze leicht formbar und nach der Abkühlung sehr hart. Die Schellackplatte war geboren! Dieses Material blieb nahezu 60 Jahre führend in der Plattenindustrie. Als erste Schellackplatte erklang „Twinkle, twinkle little star“ aus dem Trichter von Berliners Apparat, die damals noch mit einer Handkurbel betrieben wurde. |
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Der Amerikaner Oberlin Smith beschrieb ein Verfahren zur Schallaufzeichnung mit einem metallspänehaltigen Baumwollfaden. |
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![]() Eldridge Johnson |
| In Mailand traf Gainsberg den jungen Tenor Enrico Caruso, der bereit war, für 100 englische Pfund 10 Arien auf Matrize zu singen. Die Schallplatten hatten einen Durchmesser von 17,5 Zentimeter und waren einseitig bespielt und hatten ein Länge von ca. 1,5 Minuten. Statt des heute üblichen Labels ist der Titel von Hand in die Matrize geritzt (Foto). | |
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| einen Phonographen zeigte. Der Werbespruch "His masters voice" (Die Stimme seines Herren) entstand daraufhin. Den Phonographen lies er mit einem Grammophon übermalen, und für Jahrzehnte wurde Nipper das Markenzeichen aller Gramophone Companies, und ist es auch noch heute. | |
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![]() Goldgusswalze |
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![]() Radio-Röhre |
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| Der Schalldruck musste nicht mehr durch das Instrument bzw. die Stimme erzeugt werden. Diese Aufgabe übernahm der Verstärker. Edward Kellog und Chester Rice entwickelten 1926 ein Verfahren mit welchem mechanische Schwingungen in elektrische Impulse umgesetzt wurden - den ''Pick-Up''. Er bestand aus einem Elektro-Magneten in dessen Spulenkern der magnetische Fluss durch die Schwingungen der Grammophon-Nadel gesteuert wurden. Nach diesem Prinzip wurden "Schalldosen" gebaut, die man an den Verstärker eines Radios anschließen kann. Diese elektrische Verstärkung ermöglichte eine nochmals verbesserte Wiedergabe und es entstanden ab 1929 die ersten "Radio/Plattenspieler-Kombinationen". | |
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![]() Fritz Pfleumer |
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Pfleumer konnte die Firma AEG von seiner Erfindung (Tonband) überzeugen. Auch die Firma BASF interessierte sich dafür, und ersetzte das Papierband, als Trägermaterial, durch Zelluloid. |
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![]() AEG Magnetophon K4 |
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![]() Magnetophon KL15 |
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![]() Der erste CD-Player von Philips |
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![]() Sony Modell D50 |
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![]() Sony Mini-Disc Player |
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Auch das Verhältnis zwischen gekauften und kopierten Musik-CD´s spricht eine eindeutige Sprache (siehe Grafik). |
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Von 50 bis 80 Jahre
Lebensdauer "unter idealen Lagerungsbedingungen" geht laut Heise-Bericht der
Leiter des Lehrgebietes Multimedia und Internetanwendungen der
Fernuniversität Hagen, Matthias Hemmje, aus. Dies bedeute jedoch, dass die
CDs nicht angefasst und staub- sowie lichtgeschützt in klimatisierten Räumen
aufbewahrt werden müssten, deren Temperatur 18 Grad Celsius nicht
übersteigen dürfe. Juni: Gigantische 1000 Gigabyte Speicher-Kapazität in DVD-Größe - das verspricht eine neue Technik der TU Berlin. Platzprobleme könnten dann tatsächlich der Vergangenheit angehören: Die Holo-Disc soll die Zukunft der Speichermedien einläuten.
Der Unterschied zu bisherigen Disks ist der Aufbau der HVD. Diese besteht nicht aus maximal vier Schichten, wie heutige Datenträger, sondern speichert die Informationen als Hologramm im Inneren. Dadurch fallen die bisher benötigten Reflektionsschichten weg. Deswegen ist die HVD komplett durchsichtig.
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