Die HD-DVD

Das kurze Leben der HD-DVD

Die moderne Form der DVD, die HD-DVD – kurz für High Density Digital Versatile Disc – und zudem auch bekannt als Advanced Optical Disc (AOD), wurde gleich von einem ganzen Konsortium an bekannten Elektronik-Herstellern und Software Produzenten erfunden. Dazu gehören etwa IBM, Microsoft, Intel, TimeWarner und Hewlett Packard. Die erste Version einer HD-DVD kam 2006 auf den deutschen Markt. Leider wurde ganze zwei Jahre später das Projekt HD-DVD als Nachfolgeprodukt der DVD von der Firma Toschiba eingestellt. Damit wurden die Weichen für die Blu-Ray Disc gestellt, die erst seit wenigen Jahren auf dem Elektronik-Markt zu erwerben sind. Im Jahr 2008 hat Time Warner ebenso bekannt gegeben, dass keine weiteren Filme mehr auf HD-DVDs gespeichert werden, sondern ab sofort nur noch Blu-Ray Discs in Erwägung gezogen würden. Daraufhin zogen weitere Filmverleih-Unternehmen mit, und auch der Fachhandel wollte bis 2009 die Bestände an HD-DVDs zu teilweise drastisch niedrigen Preisen verkaufen. Somit war das kurze Leben der HD-DVD auch schon zu Ende und die Entwicklung sowie der Verkauf wurden komplett eingestellt.

Die Grundstruktur der HD-DVD entspricht einem blauen Laser mit einer Trägerschicht von 0,6 mm, identisch der einer normalen DVD. Eine HD-DVD kann zwischen 15GB und 30GB an Speicher aufnehmen, je nachdem, ob es sich um ein gepresstes, ein wieder beschreibbares Medium oder sogar eine gepresste Variante mit zwei Schichten handelt. Die HD DVD wurde hauptsächlich aufgrund der Einführung des HDTV auf den Markt geworfen, denn damit kann ein Spielfilm in kompletter Länge gespeichert werden, der damit nicht an Qualität verliert, sondern die gewünschte Auflösung in HD beibehält. Selbstverständlich wurde mit der Entwicklung der HD DVD gleich ein Kopierschutz hinzugefügt – der so genannte AACS.